Stromlieferanten im Vergleich

Der Tarifrechner hilft Ihnen zu sparen

Sparen gehört heutzutage einfach dazu. In den meisten Fällen bedeutet sparen allerdings, dass man sich einschränken oder auf etwas verzichten muss. Es gibt jedoch auch eine andere Möglichkeit, Geld zu sparen, ohne dass man sich einschränken oder auf etwas verzichten muss. Beim Strom zum Beispiel kann man Geld sparen, ohne dass man sich bei der Nutzung einschränken muss. Wobei es natürlich nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt schont, wenn man sparsam mit Strom umgeht.

Ein Stromanbieterwechsel ist jedenfalls wirksam, um Kosten zu sparen. Nutzen Sie also unseren kostenlosen Vergleichsrechner der günstigsten Stromanbieter und finden Sie den billigsten Tarif in Ihrer Region!

Strom-Preisvergleich für Ihre Region
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kWh
Richtwerte:
Single 1.800 kWh
2 Personen 2.500 kWh
4 Personen 4.000 kWh
6 Personen 5.600 kWh
Fast alle Stromverträge haben Mindestlaufzeiten. Hier können Sie die maximale Vertragslaufzeit für Ihren gewünschten Stromvertrag auswählen.
Nutzung:
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Nur Öko- und Klimatarife anzeigen:
Ist diese Option aktiviert, werden nur Öko- und Klimatarife angezeigt. Bei Ökotarifen stammt der Strom aus erneuerbaren Energien. Klimatarife basieren auf dem Prinzip der Klimaneutralität: Der Versorger gleicht die CO2-Emissionen, die bei der Erzeugung von Strom verursacht werden, durch Investitionen in internationale, CO2-mindernde Klimaschutzprojekte aus.
Tarife mit Vorauskasse berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Tarife mit Vorauskasse angezeigt. Bei diesen Tarifen wird der Strom für 3, 6 oder 12 Monate im Voraus bezahlt. Diese Zahlung ist im Insolvenzfall nicht gesichert. Gleichzeitig bieten Vorauskasse-Tarife in vielen Fällen einen Preisvorteil.
Pakettarife berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Pakettarife angezeigt. Bei diesen Tarifen kaufen Kunden eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden pro Jahr. Nicht verbrauchte Kilowattstunden werden nicht zurückerstattet, ein Mehrverbrauch wird in der Regel zu einem höheren Preis abgerechnet. Ein Paket ist bei stabilem Verbrauch bzw. bei nur geringen Abweichungen finanziell vorteilhaft. Der Preis für den Pakettarif kann sich während der Laufzeit ändern, wenn keine entsprechende Preisgarantie vorhanden ist.
Minder- u. Mehrverbrauchstarife berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Tarife mit Mehr- und Minderverbrauchsaufschlag angezeigt. Bei diesen Tarifen gelten verschiedene Arbeitspreise für verschiedene Verbrauchsstaffeln. Kunden schätzen im Vorfeld ihren Jahresverbrauch und werden einer bestimmten Verbrauchsstaffel zugeordnet. Verbrauchen sie mehr oder weniger als angegeben, können sie in eine andere Staffel eingestuft werden. In diesem Fall werden höhere Arbeitspreise für den gesamten Zeitraum der Belieferung fällig. Ein Minder- und Mehrverbrauchstarif ist daher bei stabilem Verbrauch bzw. bei nur geringen Abweichungen von Vorteil.
Boni berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden diejenigen Boni in die Gesamtkosten für das erste Jahr eingerechnet, die der Anbieter einmalig gewährt. Einen einmaligen Bonus erhalten Kunden oftmals beim Wechsel zu einem neuen Versorger. Nicht eingerechnet werden einmalige Boni, die ein Kunde erst bei einer Vertragsverlängerung über 12 Monate hinaus erhält.
Tarife mit Sonderabschlag berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Tarife angezeigt, bei denen zusätzlich ein sogenannter Sonderabschlag (Kaution) vor Beginn der Belieferung fällig wird. Dieser Betrag ist nicht in den Gesamtkosten eingerechnet und wird nach Kündigung mit der Jahresabrechnung erstattet. Im Insolvenzfall ist diese Zahlung nicht gesichert.
Nur Tarife mit Preisgarantie anzeigen:
Ist diese Option aktiviert, werden nur Tarife mit einer Preisgarantie angezeigt. Mit einer Preisgarantie erhält der Kunde für eine bestimmte Zeitdauer einen festen Preis. Wenn sie für alle Bestandteile des Energiepreises gilt, schützt eine Preisgarantie vor Preiserhöhungen. Die eingeschränkte Preisgarantie umfasst nicht die staatlichen Abgaben und Steuern. Die Energiepreisgarantie umfasst weder die staatlichen Steuern und Abgaben noch die Netzentgelte. Je umfangreicher die Preisgarantie ist, desto besser sind Sie vor Preiserhöhungen geschützt.


Wenn man allerdings trotz des sparsamen Umgangs mit Strom das Gefühl nicht los wird, dass man bei seinem derzeitigen Energieversorger einfach zu viel bezahlt, dann ist es an der Zeit, sich nach einem neuen Anbieter umzusehen. Glücklicherweise muss man sich dafür heutzutage nicht mehr selbst auf die Suche begeben, um sich bei verschiedenen Energieversorgern Angebote einzuholen. Das wäre bei einer Anzahl von aktuell rund 950 verschiedenen Energieversorgern in Deutschland auch eine praktisch unlösbare Aufgabe. Diese unlösbare Aufgabe ist für einen Tarifrechner jedoch überhaupt kein Problem. Deshalb sollten Verbraucher diese Aufgabe auch einem Tarifrechner überlassen.

Einen Tarifrechner finden Verbraucher ganz einfach und in großer Anzahl im Internet. Solche Tarifrechner werden fast immer von den Energieversorgern angeboten. Allerdings nutzen diese Tarifrechner die Angaben der Verbraucher (Postleitzahl und durchschnittlicher Jahresverbrauch in Kilowattstunden) zumeist nur, um dem Verbraucher einen Tarif aus ihrer eigenen Angebotspalette zu empfehlen. Diese Tarifrechner können zum Beispiel von Verbrauchern genutzt werden, die einen bestimmten Anbieter vorziehen.

Es gibt jedoch auch Verbraucherportale, die unabhängige Tarifrechner anbieten. Diese Tarifrechner können von allen Verbrauchern völlig kostenlos und unverbindlich genutzt werden. Die Tarifrechner haben in ihren Datenbanken alle verfügbaren Tarife von allen aktuellen Energieversorgern. Wenn ein Verbraucher seine Angaben (Postleitzahl und Jahresverbrauch) nun also in solch einen unabhängigen Tarifrechner eingibt, dann vergleicht dieser alle aktuellen Tarife von weit mehr als 900 Anbietern miteinander. In der Ergebnisliste bekommt der Verbraucher nun all die Anbieter und Tarife angezeigt, mit denen er, im Vergleich zum regionalen Grundversorger, sparen würde. Der Anbieter, der das größte Sparpotential bietet, wird dem Verbraucher an erster Stelle angezeigt. Dabei bekommt der Verbraucher nicht nur den Namen des Anbieters, die Tarifbezeichnung, die Zahlungsweise, eventuelle Prämien und die Zusammensetzung des Stroms (zum Beispiel Ökostrom oder Strommix), sondern auch die zu erwartende jährliche Belastung, die auf den Verbraucher mit diesem Tarif und in seinem Einzugsgebiet zukommt, angezeigt. Hinter diesem Betrag steht dann immer auch der Betrag, den man bei einem Wechsel zu diesem Anbieter pro Jahr einsparen kann.

Bei der Berechnung dieses Differenzbetrages wird von den meisten Tarifrechnern vorausgesetzt, dass der Verbraucher noch Kunde bei seinem örtlichen Grundversorger ist. Es gibt jedoch auch Tarifrechner, bei denen man explizit seinen derzeitigen Anbieter eintragen kann. Dann basieren die Ergebnisse des Tarifrechners auf Grundlage dieses Anbieters. So hat man als Verbraucher die Möglichkeit, immer einen objektiven Vergleich zu erhalten, egal, bei welchem Energieversorger man Kunde ist.

Wenn man in einer solchen Liste mit günstigen Tarifen vergeblich nach einem bestimmten Anbieter sucht, von dem man zum Beispiel durch die Werbung erfahren hat, dann kann das durchaus daran liegen, dass die Tarife dieses Anbieters in der gewünschten Region nicht verfügbar sind.

Tarifrechner

Stromspartipps für den Haushalt

Energie wird nicht nur immer teurer, auch der Umweltschutz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Daher ist es sehr sinnvoll, sparsam mit Strom umzugehen. Wenn man Energie spart, schont man nicht nur seinen eigenen Geldbeutel, sondern beteiligt sich auch aktiv am Schutz der Umwelt. Wie man ganz einfach Strom sparen kann, das wissen die meisten Erwachsenen wohl schon seit Kindesbeinen an. Die meisten erinnern sich sicher noch daran, wie oft sie von ihren Eltern darauf hingewiesen wurden, das Licht auszuschalten, wenn sie einen Raum verlassen haben. Dies ist wirklich der einfachste Weg, um Energie zu sparen, aber längst nicht der einzige Weg.

Nachdem es in Deutschland fast nur noch Energiesparlampen anstelle der herkömmlichen Glühlampen zu kaufen gibt, kann man auch bei eingeschaltetem Licht eine Menge Energie einsparen. Eine herkömmliche Glühlampe mit einer Leistung von 60 Watt würde während ihrer Lebensdauer etwa 900 kWh Strom verbrauchen. Eine vergleichbare Energiesparlampe würde im selben Zeitraum dagegen nur etwa 200 kWh Strom verbrauchen. Allein mit dem Tausch einer Glühlampe gegen eine Energiesparlampe kann man also schon eine ganze Menge an Energie einsparen. Es gibt in jedem Haushalt aber auch noch an vielen anderen Stellen großes Sparpotential.

Vor allem Geräte, die nicht vollständig ausgeschaltet werden können und stets im Stand-by-Modus sind, sind wahre Stromfresser. Vor allem weil sie Strom verbrauchen, wenn man sie gar nicht nutzt. Das sind zum Beispiel Geräte wie der Fernseher, DVD-Rekorder, Receiver oder auch Mikrowellen oder Kaffeemaschinen mit Timer. Wenn man solche Geräte nicht nutzt, dann ist es sinnvoll, diese an eine Steckdosenleiste mit einem Schalter anzuschließen. So kann man mit dem Umlegen eines einzigen Schalters gleich mehrere Geräte vollständig vom Netz nehmen. Wenn man zum Beispiel am Abend ins Bett geht und Fernseher und DVD-Rekorder nicht mehr benötigt, dann muss man nicht jedes Mal unzählige Stecker ziehen, um Strom zu sparen.

Weitere Stromfresser im Haushalt sind alte Elektrogeräte. Vor allem Kühlschränke oder Waschmaschinen verbrauchen im Laufe der Jahre immer mehr Energie. Es ist daher sinnvoll, alte Geräte gegen neue auszutauschen. Die neuen Geräte sind heutzutage alle mit Kennzeichnungen über die Energieeffizienzklasse versehen. Auch der jährliche Stromverbrauch der einzelnen Geräte ist auf den Etiketten neuer Geräte vermerkt. So fällt es dem Verbraucher leicht, die wirklich sparsamen Geräte zu finden. Übrigens gelten solche Klassifizierungen auch für den Wasserverbrauch von Geräten wie Waschmaschine oder Spülmaschine. Auch hierbei sollte man aus ökologischen und ökonomischen Gründen auf besonders sparsame Modelle zurückgreifen.

Auch bei alltäglichen Handlungen im Haushalt kann man ganz einfach Energie sparen. So ist es heutzutage zum Beispiel nicht mehr notwendig, Wäsche bei 95 Grad in der Maschine zu waschen. Die Waschleistung moderner Maschinen und moderne Waschmittel ermöglichen eine gründliche Reinigung der Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen. Auch wenn man hin und wieder, vor allem bei schönem Wetter, auf die Nutzung des Wäschetrockners verzichtet, lässt sich eine Menge Energie sparen. Und beim Kochen kann man natürlich auch Geld sparen. So ist es zum Beispiel ratsam, nur Töpfe zu verwenden, die exakt die Größe der Herdplatten haben. Auch durch die Verwendung von Schnellkochtöpfen kann man Energie sparen. Werden die Töpfe nach dem Aufkochen geschlossen gehalten, können Nudeln, Reis, Kartoffeln und Co auch im heißen Wasser gar ziehen. Die Herdplatte kann dann auf eine sehr kleine Stufe oder sogar ganz ausgestellt werden.

Tarifrechner

Ein Vergleich der Stromanbieter lohnt sich

Es ist den meisten Verbrauchern mittlerweile sicher bekannt, dass man mit einem Wechsel des Stromanbieters oftmals eine erhebliche Summe sparen kann. Und viele Verbraucher haben sicher auch schon das eine oder andere Mal ihren Anbieter gewechselt. Einige Verbraucher haben sich bei der Wahl ihres Anbieters dann sicherlich auch von Werbeanzeigen in einer Zeitung oder von einem Werbespot im Fernsehen beeinflussen lassen. Immerhin würden die Anbieter nicht mit ihren günstigen Tarifen werben, wenn sie nicht tatsächlich besonders günstig wären. Doch ein Energieversorger, der in verschiedenen Medien mit seinen günstigen Tarifen wirbt, muss nicht zwangsläufig für jeden Verbraucher der günstigste Anbieter sein. Viele Verbraucher wissen nämlich zum Beispiel nicht, dass viele Anbieter keinen bundeseinheitlichen Tarif für alle Verbraucher zur Verfügung stellen. So kann es dann auch sein, dass beispielsweise ein Verbraucher in Hamburg für den Tarif X vom Anbieter Y viel weniger bezahlt als ein Verbraucher für exakt denselben Tarif in Stuttgart. Allein schon aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Tarife der Energieversorger sorgfältig miteinander zu vergleichen.

Selbstverständlich lohnt sich ein Vergleich der Stromanbieter generell für jeden Verbraucher. Immerhin gibt es in Deutschland mittlerweile mehr als 950 verschiedene Energieunternehmen, die alle unterschiedliche Stromprodukte und Tarife anbieten. Bei dieser Auswahl ist die Wahrscheinlichkeit natürlich immer sehr groß, dass man unter all diesen Anbieter einen günstigeren als seinen derzeitigen finden kann. Das Schöne dabei ist, dass man sich als Verbraucher nicht selbst die Mühe machen muss, alle Tarife aller Anbieter miteinander zu vergleichen. Dafür gibt es im Internet nämlich zahlreiche Stromtarifrechner oder Vergleichsrechner. Diesen Service können die Verbraucher vollkommen kostenlos und unverbindlich in Anspruch nehmen.

Alles was notwendig ist, um einen Vergleich der Stromanbieter bei einem Tarifrechner zu veranlassen, ist die Eingabe von zwei Zahlen. Dabei handelt es sich zum einen um die Postleitzahl und zum anderen um den jährlichen Stromverbrauch. Diese Angaben sind für den Tarifrechner völlig ausreichend, um die jeweils günstigsten, regional verfügbaren Stromtarife herauszufinden. Über zusätzliche Angaben hat der Verbraucher dann übrigens noch die Möglichkeit, sich die Tarife noch näher an den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen heraussuchen zu lassen. Werden keine zusätzlichen Angaben vom Verbraucher gemacht, dann zeigt der Vergleichsrechner genau die Anbieter und Tarife an, die in der jeweiligen Region und unter Berücksichtigung des angegebenen Jahrsstromverbrauchs die günstigsten Preise anbieten. Wenn ein Verbraucher nun aber ausschließlich Ökostrom-Tarife oder nur Tarife, bei denen er per Vorauskasse zahlt, anzeigen lassen möchte, dann kann er dies optional eingeben und der Tarifrechner berücksichtigt das bei seiner Suche. Diese optionalen Suchfilter befinden sich übrigens standardmäßig in der Suchmaske fast aller Tarifrechner.

Das Vergleichen von Stromtarifen ist also praktisch ein Kinderspiel. Die Erkenntnisse, die man aus den Ergebnislisten der Tarifrechner gewinnen kann, sind dabei oftmals erstaunlich. Je nachdem, bei welchem Anbieter ein Verbraucher aktuell unter Vertrag ist, kann man durch einen Wechsel zu einem anderen Anbieter mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Und das nur, weil man sich die Mühe gemacht hat, ein paar Sekunden seiner Zeit vor dem Computer zu verbringen. Übrigens kann auch der Wechsel heutzutage schon bei vielen Anbietern komplett online und kostenlos abgewickelt werden.

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Die bekanntesten Stromlieferanten

Bis zum Ende der 90er Jahre war es so, dass jeder Haushalt seinen Strom vom örtlichen Grundversorger bezogen hat. Nach der Liberalisierung des Strommarktes gab es dann immer mehr neue Energieunternehmen. Das waren unter anderem Tochtergesellschaften der Grundversorger, Zusammenschlüsse verschiedener Stadtwerke oder ganz neue Energieunternehmen. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 950 verschiedene Energieanbieter. Einige von ihnen beliefern ihre Stromkunden nur regional und andere beliefern Stromkunden überregional oder bundesweit mit ihrem Strom. Besonders bekannt bei den Verbrauchern in Deutschland sind natürlich die Energieversorger, die überregional tätig sind.

Der bekannteste und auch größte Stromlieferant in Deutschland ist die E.ON AG. Aber auch die RWE AG und die EnBW AG gehören zu den größten und bekanntesten Stromlieferanten in Deutschland. Diese Energieversorger haben zusammen mit der Vattenfall Europe AG einen Marktanteil von über 80 Prozent. Dabei versorgen diese Unternehmen nicht nur private Haushalte und gewerbliche Kunden mit ihren Stromprodukten, sie betreiben auch einen großen Teil der deutschen Netze.

Aber nicht nur die Lieferung und Bereitstellung von Strom gehört zu den Aufgaben der großen Energieversorger, sondern auch die Herstellung von Strom. Daher ist jedes der großen Energieunternehmen auch im Besitz von zahlreichen Anlagen zur Gewinnung von Strom. Darunter befinden sich unter anderem Kohlekraftwerke, Biogasanlagen, Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen. Auch am Betrieb von Kernkraftwerken sind diese Energieunternehmen beteiligt.

Die Größe der Unternehmen bzw. der Marktanteil der Energieunternehmen hat jedoch in puncto Bekanntheitsgrad nicht zwingend eine hohe Aussagekraft. Natürlich ist es so, dass Energieversorger wie E.ON oder RWE durch Sponsoring auf verschiedenen Sektoren ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, aber es gibt noch viele weitere Energieversorger, die es zumindest bei der Bekanntheit unter den Verbrauchern mit den größten Energieversorgern durchaus aufnehmen können. Vor allem durch Werbung in den Medien erreichen Unternehmen wie „E WIE EINFACH“, Yello Strom oder eprimo viele Verbraucher. Unternehmen wie Yello Strom oder E WIE EINFACH werben dabei vor allem mit ihren günstigen, einfach zu überschauenden Tarifen. Der Energieversorger E WIE EINFACH hat es sich zum Beispiel zum Motto gemacht, seine Kunden einfach immer einen Cent günstiger zu beliefern als der örtliche Grundversorger. Übrigens handelt es sich beim Stromdiscounter E WIE EINFACH um eine Tochtergesellschaft des Branchenprimus E.ON. Mit diesem cleveren Geschäftsmodell, von dem wechselwillige Stromkunden natürlich profitieren, hat E.ON neben der hohen Anzahl an Bestandskunden natürlich noch viele neue Kunden zu sich holen können.

Auch Yello Strom hat sich durch gezielte Werbekampagnen im Fernsehen und in den Printmedien mittlerweile einen guten Namen gemacht. Schon seit nunmehr zehn Jahren gibt es den „gelben“ Strom von Yello. Wobei der gelbe Strom von Yello nicht nur günstige Preise verspricht, sondern auch einen guten, kundenorientierten Service und einen einfachen Wechsel. Und wenn man sich aufgrund einer Werbekampagne für Yello Strom entschieden hat, dann wird man als Neukunde mit besonders günstigen Tarifen belohnt. Und überraschenderweise ist auch die Yello Strom AG kein unabhängiges Energieunternehmen, sondern ebenfalls eine Tochter eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland – der EnBW AG.

Als Fazit könnte man also festhalten, dass die größten und bekanntesten Stromlieferanten Deutschlands miteinander verwandt sind. Aber so lange dem Verbraucher dadurch der Zugang zu günstigem Strom möglich ist, wird sich wohl niemand daran stören.

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